Mittwoch, 3. September 2008

Kritik der reinen Toleranz

Am 09.09.2008 erscheint Henryk M. Broders neues Buch “Kritik der reinen Toleranz”. Der “Spiegel” vom 01.09.2009 hat einen Auszug vorab veröffentlicht; einen Ausschnitt daraus sehen Sie hier.
http://www.jurga.de/html/kritik_der_reinen_toleranz.html

Montag, 1. September 2008

Tja, der Neandertaler

Mettmann liegt im Neandertal. Vermutlich steht deshalb ebenda das Neanderthal-Museum. Dass hier auch der Spielfilm „Samba in Mettmann“ gedreht wurde, steht allerdings in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Neandertaler.
Dies wird schon allein daraus deutlich, dass es nicht nur den Neandertaler, nämlich den aus Mettmann, gab, sondern noch eine ganze Menge mehr davon. Und zwar über ganz Europa verteilt, also mindestens, wenn nicht mehr als hunderttausend Jahre lang. Dann war er plötzlich weg, was komisch ist. Denn der hatte ganz schön den Bogen raus. Okay, den sowieso. Aber auch hirnchirurgisch war er ziemlich weit vorn, der Neandertaler. Stein genommen, rumms, Schädeldecke aufgemacht, und das Schönste: über 90 Prozent der Patienten überlebten. Okay, inzwischen haben unsere Chefärzte diesen Wert getoppt – aber trotzdem …

Ich meine, wenn es nicht an der Medizin gelegen hat, wird es wohl auch nicht an der Ernährung gelegen haben, dass er plötzlich nicht mehr da war, der Neandertaler. Sagt ja auch keiner. Nichtsdestotrotz: ausgestorben ist er schon. Aber warum nur?
Da sagen nun die einen so, die anderen so.

Mehr hier:
http://www.jurga.de/html/neanderthaler.html

Mittwoch, 27. August 2008

Zigeuner der Lüfte

Wo kommen eigentlich die kleinen Kinder her?

Als ich diese Frage erstmalig stellte, wurde mir als Erklärung angeboten, dass die der Storch bringe, genauer: der Klapperstorch. Freilich darf man sich das nicht so vorstellen, wie wir das jetzt in der TV-Werbung von einem Automobilhersteller weis gemacht bekommen sollen. Besitzt man seinen Kombi oder Mini-Van, kommt der Storch geflogen und bringt höchstselbst ein kleines Baby, auch wenn man es gar nicht bestellt hat.

Was mir an der Klapperstorch-Variante nun überhaupt nicht gefällt, ist – nein, nicht das kleine Wehwehchen – der häufig übersehene Aspekt der Rassenschande. Ein Storch ist nun einmal ein Vogel (ach so, deshalb „Vögeln“). Und eine Frau ist, ja sagen wir es ruhig, irgendwo auch ein Mensch. Auf jeden Fall ein Säugetier. Wir reden hier also über Sodomie. Und Sodom liegt bezeichnenderweise in Israel, d.h. es existiert nicht mehr. Hat der liebe Gott, Sie wissen ja Bescheid, in Grund und Boden gestampft.

Vollständiger Text hier

Werner Jurga

Freitag, 22. August 2008

Das Ausland sowie Leute und Gänse aus demselbigen

Typisch: das Ausland!
Die Vereinten Nationen sind besorgt über eine zunehmende Zahl rassistischer Übergriffe in Deutschland. Betroffen seien vor allem Juden, Muslime, Sinti und Roma sowie afrikanische Asylbewerber ...
Besonders schlecht sei die Lage der Sinti und Roma in Deutschland. Sie würden unter anderem bei der Bildung sowie auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt benachteiligt und in den Medien häufig als Volksgruppe diskriminiert.

Bei uns wird niemand diskriminiert, schon gar nicht in den Medien, um dies einmal klipp und klar zu stellen. Uns geht es – wie eigentlich immer, wie eigentlich nur – um die lieben Kleinen. Gerade auch der WAZ: Das Schlimmste dabei ist aber, dass Kinder mittendrin waren in dieser Szenerie von Dreck und Kot.

Werner Jurga
Lesen Sie mehr hier

Montag, 18. August 2008

Endlich weg: die Zigeuner!

Tja, jetzt sind sie weg, die Zigeuner! Wobei: das ist wie mit dem Geld. Es ist nie weg, es ist nur woanders.
Sie sind zwar nicht mehr in Bruckhausen, wohl aber im Brockhaus. Ja, im Großen Brockhaus sind sie noch, die Zigeuner. Da steht:
Zigeuner, im dt. Sprachraum abwertende Benennung der Sinti und Roma, die diese Bezeichnung als diskriminierend ablehnen.
Also geht es jetzt politisch korrekt weiter. Wie zum Beispiel auch in der Duisburger WAZ.
Da heißt es: Sinti und Roma …
… na, da bin ich aber beruhigt. Und was gibt es zu berichten?
Sinti und Roma, die in Scharen … muss es nicht „Horden“ heißen?
Wohnungen bevölkerten … na so was!
oder in Autos und in Grünanlagen campierten ... sind weitergezogen.
Na, Gott sei Dank! Das heißt: den Behörden sei Dank. Diese „Scharen“ sind nämlich abgehauen wegen der "Taktik der kleinen Nadelstiche" der Behörden.
Egal. Dank wem Dank gebührt.

Vollständiger Text hier
Werner Jurga

Sonntag, 17. August 2008

Schnelligkeit entscheidet

Spiegel-Interview vom 11. Aug. mit dem "Dealer-Olympias“:

SPIEGEL: Von acht Läufern ...
Heredia: ... werden acht gedopt sein.


Erstens: Herr Heredia ist ein "Kronzeuge", also ein Straftäter, der seinen Kopf retten will. Zweitens hat er - auch wenn drittens selbstverständlich die Unschuldsvermutung gilt - ebenso selbstverständlich Recht.

Werner Jurga

Donnerstag, 14. August 2008

Vorsicht mit der Pille!

Es wird gewarnt. Vor vierzig Jahren, also bei der Einführung der Pille – das war natürlich ein Fehler – war noch die Sorge, dass es die paarungswilligen Damen es von nun an mit jedem Zweiten von der Straße treiben könnten.
Doch nun ist es der Geruchssinn. Es kann wieder nur gewarnt werden
"vor gravierenden Fehlentscheidungen beim Bund fürs Leben, die "zum Auseinanderbrechen der Beziehung führen, wenn Frauen die Verhütungspille wieder absetzen."

Andererseits frage ich mich natürlich (Natur, Natur, nichts als Natur):
wie kann das? – Ich meine: solange die Frau die Pille nimmt, wird sie ja nicht schwanger (abgesehen von Betriebsunfällen in Folge von Bedienungsfehlern). Setzt sie aber die Pille wieder ab, entwickelt sie doch rasch wieder ein feines Näschen für den richtigen Kerl.

Werner Jurga
http://www.jurga.de/html/pille_verandert_geruchssinn.html

Dienstag, 12. August 2008

Dressler macht keinen Sommerurlaub

Duisburgs Planungsdezernent Jürgen Dressler wurde gefragt, warum er denn in den Sommerferien keinen Urlaub mache. Der netten Kollegen mit schulpflichtigen Kindern zuliebe, hat er geantwortet. Da haben Sie natürlich wieder angenommen, Reisen in der Hauptsaison sei ihm zu teuer. Mein Gott, was sind Sie naiv!
Und dann hat Dressler auch noch gesagt, die würden ihn nerven an den überfüllten Touristenorten, „die durchgeknallten Touristen“. Hat er echt genau so gesagt! Perfekte Tarnung. Sollen wir uns doch denken: im Urlaub will er mal etwas Anderes sehen, der Dressler. In den Ferien gesellt sich Gleich und Gleich eben nicht gern.

Vollständiger Text hier

Werner Jurga
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Politische Satire aus Duisburg

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